10.10.: Doku „Vom Westen in die DDR“ in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn zeigt am Dienstag, dem 10. Oktober 2017, um 17:00 Uhr im Rahmen der Ausstellung „Wechselseitig. Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989“ den Dokumentarfilm „Vom Westen in die DDR“

Der Eintritt ist frei

Es waren rund 500.000 Bundesbürger, die zwischen 1949 und 1989 in die DDR gingen. Die meisten Einwanderer kehrten in den Osten zurück, den sie zuvor verlassen hatten. Nur etwa 170.000 Einwanderer ließen ein Leben in der Bundesrepublik hinter sich und wollten in der DDR neu beginnen. In ihrem Dokumentarfilm erzählen Hans Sparschuh und Rainer Burmeister vier sehr unterschiedliche Übersiedlergeschichten, darunter die der RAF-Terroristin Silke Maier-Witt und des Sohnes des DDR-Spions Günther Guillaume, Pierre Boom.

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn freut sich, die Herausgeberin des Güstrower Journals „Thema.“, Frauke Naumann, zum Gespräch mit den Filmemachern Hans Sparschuh und Rainer Burmeister begrüßen zu können, um über ihre Übersiedlergeschichte, die Entstehung des Films und die Erkenntnisse bei der Recherche zu sprechen. Frau Naumann wurde 1964 in Goslar geboren und siedelte 1986 in die DDR über, um dort zu heiraten. Der Neuanfang in der DDR war schwer. Das Filmgespräch gibt die Möglichkeit, die Erfahrungen und Erlebnisse als Zugezogene in der ostdeutschen Gesellschaft  zu thematisieren.

Weitere Informationen zur Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn finden Sie auf unserer Homepage www.gedenkstaette-marienborn.sachsen-anhalt.de