Von der wunderbaren Verwandlung der Autostadt in Wolfsburg: Traumhafte Winterwelt

In diesen Tagen beherrschen ungewöhnliche Geräusche die Hügel- und Seenlandschaft zwischen Konzernforum und Kundencenter. Überall höre ich Sägen, Bohrmaschinen und Akkuschrauber. In meine Nase steigt der Geruch von frisch bearbeitetem Holz. Hier schaffen die Menschen gerade eine neue Welt: die traumhafte Winterwelt der Autostadt in Wolfsburg.

Die Autostadt in Wolfsburg ist einer von 100 ZeitOrten in der Region Braunschweig-Wolfsburg. Ganzjährig können die Besucher hier in Automobilgeschichte schwelgen, Fahrspaß und besondere Stunden erleben. Oder in den letzten Wochen eines jeden Jahres den Winter zelebrieren.

Deshalb wuseln heute Männer und Frauen flink und fleißig wie die Heinzelmännchen vor der Kulisse der markanten Autotürme herum. Wer nicht mit Bauen beschäftigt ist, bastelt an der Dekoration oder checkt schon mal die Beleuchtung. In wenigen Tagen öffnet die Winterwelt ihre Pforten und es ist noch viel zu tun.

Aufbau der Winterwelt in der Autostadt in Wolfsburg

Aufbau der Winterwelt in der Autostadt in Wolfsburg. Foto: Beate Ziehres

 

Das Eis und die Eisshows sind vorbereitet

Die 6.000 Quadratmeter große Eisfläche auf dem See vor den Pavillons von Skoda, Seat und Porsche ist schon fertig. Auf der glatten Fläche werden die Besucher ihre Runden auf Schlittschuhen ziehen oder Eisstockschießen spielen. Wie gewohnt wird ein Team aus internationalen Eiskunstläufern die Gäste viermal täglich mit einer eigens für die Autostadt entworfenen Eisshow verzaubern.

Jetzt stehe ich auf der Brücke und staune, was die Handwerker und Techniker vollbracht haben. Und ich meine, einen eiskalten Hauch zu spüren. Ob ich mir das nur einbilde?

Foto: Autostadt/Lars Landmann

Foto: Autostadt/Lars Landmann

Foto: Autostadt/Lars Landmann

Foto: Autostadt/Lars Landmann

 

Eislaufbahn. Foto: Beate Ziehres

Eisbär gesichtet. Foto: Beate Ziehres

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaminhaus wartet auf Gäste

Direkt an der Eislauffläche steht bereits das Kaminhaus „Alpenglück“. Der Schornstein raucht noch nicht. Aber es sieht aus, als würden gleich fleißige Hände Holz in den Kamin schichten und ein Feuer anzünden. Auf der Terrasse stehen Sitzgelegenheiten und die Bäume rund um das Kaminhaus sind mit LED-Lichterketten eingewickelt. Alles scheint nur darauf zu warten, dass der Schalter umgelegt wird, die Lichter erstrahlen und die Tür sich für die ersten Gäste öffnet.

Foto: Beate Ziehres

Foto: Beate Ziehres

Foto: Beate Ziehres

Auch die 28 Hütten des Wintermarktes sind bereits aufgebaut und weihnachtlich geschmückt. In 17 Buden wird es um das leibliche Wohl gehen. Damit die Versorgung mit Getränken wie am Schnürchen läuft, wurde in diesem Jahr erstmals ein Obertheken-Ausschanksystem installiert. In elf weiteren Buden finden die Besucher des Wintermarktes Geschenke und Dekorationsideen.

 

Wie immer: Weihnachtsbaum und Rodelberg

Ich frage mich, wofür das aufgestapelte Holz noch benötigt wird. Doch jede Wette: Am kommenden Freitag zur Eröffnung wird keine einzige Latte übrig sein! Es wird köstlich nach Dampfnudeln, Zimt und Glühwein duften, das Karussell wird sich drehen und die Kinderaugen leuchten angesichts des 27 Meter hohen prächtig geschmückten Weihnachtsbaums auf dem Vorplatz der Piazza.

Foto: Beate Ziehres

Foto: Beate Ziehres

Foto: Beate Ziehres

 

 

 

 

 

 

Apropos Kinder: Auf sie wartet wieder, wie in all den anderen Jahren, ein Rodelberg. Ich kann die Handwerker beobachten, die im unteren Bereich des Hügels noch geduldig Unmengen von Schrauben versenken, während oben schon der Schnee rieselt. Die Schneekanone hat bereits einen Teil ihres Werkes vollendet. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Pinguine und der Eisbär ihre Plätze in Schnee und Eis einnehmen können. Natürlich nicht zusammen. Das weiß auch jedes Kind!

Arbeiten am Rodelberg

Arbeiten am Rodelberg. Foto: Beate Ziehres

Auf der Kuppe des Rodelbergs liegt schon Schnee. Foto: Beate Ziehres

 

 

 

Winterliche Stimmung mit Eisbär… Foto: Beate Ziehres

…und Pinguinen. Foto: Beate Ziehres

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was neu ist in diesem Jahr

Erstmals werden in 2018 – Nomen est Omen – Autos, genauer gesagt Oldtimer, ins Winter- und Weihnachtsgeschehen der Autostadt integriert. Und es soll ein Adventsmobil geben. Genaueres konnte ich aber auch nicht in Erfahrung bringen. Wir dürfen also gespannt sein!

Daten und Öffnungszeiten Traumhafte Winterwelt

Start: 30. November 2018, Ende: 6. Januar 2019
Eislauffläche: täglich 10 bis 22 Uhr
Wintermarkt: täglich 12 bis 22 Uhr
Schneewelt: täglich 12 bis 20 Uhr, für Kinder bis 12 Jahre
Eisshows: täglich 17, 18, 19 und 20 Uhr
Kaminhaus: täglich 12 bis 22 Uhr

Die Pavillons und weiteren Attraktionen sind täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Am 24. und 31. Dezember bleibt die Autostadt geschlossen.

Das komplette Programm inklusive der Eisshows gibt es auf autostadt.de