Die Kunst des Glaubens. Schätze der Katholischen Kirche in Peine und Edmisssen.

„Die Kunst des Glaubens. Schätze der Kath. Kirche in Peine und Edemisssen. Zum 1200jährigen Bistumsjubiläum Hildesheims als Peiner Beitrag der kath. Kirche Hl. Engel, Peine“

Zeitraum: 28.09.2014 – 15.03.2015

Eröffnungstermin: 28.09.2014, ab 11.30 Uhr

Eine Ausstellung mit dem Titel „Die Kunst des Glaubens“, die „Schätze der katholischen Kirche“ in Peine und Edemissen, mag den Ortskundigen zunächst verblüffen. Anders als zum Beispiel die Domstadt Hildesheim ist Peine bisher nicht bekannt für seine Schätze der katholischen Kirchenkunst.

Eingeweihte wissen aber spätestens seit der Innenrenovierung der Peiner Pfarrkirche Zu den Heiligen Engeln, die 2010 mit der Altarweihe einen ersten Abschluss fand, dass die katholische Kirche in Peine  Außerordentliches zu bieten hat. Die Kirche selbst gilt als Meisterwerk historistischer Baukunst und wurde 1866-1868 nach Entwürfen des bedeutenden Hannoveraner Architekten Conrad Wilhelm Hase, entworfen. Aus der Zeit des Kirchenbaus und den folgenden Jahrzehnten zeigt die Ausstellung wichtige Kunstwerke wie Paramente (kirchliche Textilien) und Vasa sacra (liturgische Geräte wie Kelche und Monstranzen).

Die bedeutendsten Werke der Ausstellung sind jedoch deutlich älter und haben zum Teil Peine inzwischen verlassen. Die zentrale Rolle in der nachreformatorischer Zeit – die Stadt war 1542 evangelisch geworden – spielte die Missionsstation des Kapuzinerordens, die über 150 Jahre (1669-1829) bestand. Der katholischen Schlosskirche Zu den Heiligen Engeln, die den Kapuzinern und den Katholiken der Stadt als Kirchenraum diente, gehörte ein barocker Altar mit thronender Marienfigur, die dem Werler Gnadenbild nachempfunden war und im 20.Jahrhundert nach Salzgitter-Gebhardshagen abgegeben wurde. Als Leihgabe kehrt die Figur nun nach Peine zurück und lässt, zusammen mit weiteren Leihgaben z.B. aus dem Priesterseminar Hildesheim, das selbst zwischen 1630 und 1813 ein Kapuzinerkloster beherbergte, diese „vergessene Zeit“ lebendig werden.

Kuratoren der Ausstellung: Dr. Stefan Bölke, Hildesheim, und Dr. Ulrika Evers, Peine. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

Veranstaltungsort: Peine

Kosten: 3,0o Museumseintriit

Das Kreismuseum Peine ein ZeitOrt der Epoche Gegenwart und Zukunft- nähere Informationen finden Sie hier!

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