Kein Ausweg! Nirgends?: Diskussionsrunde im Helmstedter Rathaus

Auf die Krim-Annexion im März 2014 folgte ein nicht erklärter verdeckter Krieg im Osten der Ukraine, der im Februar 2015 unter internationaler Vermittlung durch einen prekären Waffenstillstand abgelöst worden ist. Die Verwüstungen im Land, die Zerstörungen von Stadt und Infrastruktur sind immens. Von bis zu 100.000 Toten ist die Rede, zehntausende sind verletzt. Mehr als eine Millionen Menschen sind zu Binnenflüchtlingen geworden.

Das immer wieder aufflammende Kriegsgeschehen gefährdet vor allem auch die demokratisch-rechtsstaatliche Entwicklung des Landes und befördert seinen wirtschaftlichen Niedergang. Welche Ziele verfolgt Russland mit seinem verdeckten Interventionskrieg? Welche Chancen und Perspektiven verbleiben der Ukraine auf ihrem Weg nach Europa? Es stellt sich auch die Frage nach der Zukunft der Nachbarschaft und Zusammenarbeit zwischen Russland und Europa. Werden durch den Ukraine-Konflikt auch immer mehr Grenzen in den Beziehungen zu Russland aufgebaut?

 

Die >Friedrich Naumann Stiftung< präsentiert unter dem Titel FÜR DIE FREIHEIT am Mittwoch den 09. März ab 18 Uhr im Helmstedter Rathaus (Sitzungssaal, 2. OG, Markt 1, 38350 Helmstedt) die Vorträge von zum Thema ZUKUNFTSSZENARIEN IM RUSSLAND-UKRAINE-KONFLIKT.

Referenten sind Henning Konrad Otto (Erster Stadtrat, Helmstedt) und Dr. Petra Beckmann-Schulz (Redakteurin und Seminarleiterin der Stiftung) sowie zur anschließenden Diskussionsrunde Juri Durkot (Freier Journalist) und Dr. Martin Hoffmann (Regionaldirektor Osteuropa – Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in Berlin).

Moderiert wird der Abend von Dr. Petra Beckmann-Schulz.

Anmeldung Vortrag Für die Freiheit.

Veranstaltungsort: Rathaus Helmstedt, Foto: Stadt Helmstedt

Veranstaltungsort: Rathaus Helmstedt, Foto: Stadt Helmstedt