Lesung zu Montesquieu im Lessinghaus Wolfenbüttel

Montesquieu: Meine Reisen in Deutschland, 1728–1729

Termin: 18.04.2015 um 18.00 Uhr

Montesquieu, Verfasser bedeutender philosophischer Schriften, hinterließ eine farbige Darstellung seiner großen Deutschlandreise. Jürgen Overhoff liest am Samstag im Gartensaal im Lessinghaus aus der Reisebeschreibung, die er herausgegeben, kommentiert und eingeleitet hat und die zum ersten Mal auf Deutsch vorliegt.

»Die Deutschen sind gute Leute. Auf den ersten Blick wirken sie wild und grob …« (Montesquieu)

Der französische Jurist und Literat Charles-Louis de Montesquieu (1689–1755) war einer der beliebtesten Autoren des Zeitalters der Aufklärung. In seinen Schriften glänzte er mit Esprit und Ironie, wobei er stets dem liberalen Rechtsstaat die Bahn bereitete. Seine politischen Ideen entstanden auf Reisen durch Europa, die ihn bis ins föderale deutsche Reich führten, wo er auch Wolfenbüttel besuchte. Aus seinen köstlichen Reisenotizen, die erstmals auf Deutsch vorliegen, wird ihr Herausgeber an diesem Abend lesen.

Jürgen Overhoff, geboren 1967 in Lippstadt, studierte in Berlin, London und Cambridge Neuere Geschichte, Evangelische Theologie, Philosophie und Politologie. Zwischen 1999 und 2007 war er am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Potsdam tätig. Er lehrt heute an der Universität Hamburg Historische Pädagogik und Neuere Geschichte.

Preise: freier Eintritt

Veranstaltungsort: Wolfenbüttel

Das Lessinghaus Wolfenbüttel ist ein ZeitOrt der Epoche Barock & Aufklärung – nähere Informationen finden Sie hier!

 

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