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Sommer vor der Haustür im Braunschweiger Land

Ostern steht vor der Tür. Oder vor dem Schlupf? Osterkükenbrut und -schlupf im BraunschweigerLAND

Ostern steht vor der Tür. Oder vor dem Schlupf? Osterkükenbrut und -schlupf im BraunschweigerLAND

Sie sind klein, sie sind flauschig, sie sind süß! Auch in diesem Jahr bieten zwei ZeitOrte-Partner Osterkükenaktionen an und laden Besucher ein, bei der Brut und dem Schlupf anwesend zu sein.

Osterferien im phaeno

Kleine und große Hobbyforscher können noch bis zum 28.03. (täglich von 10 bis 18 Uhr) das faszinierende Erlebnis des Kükenschlupfs im phaeno live beobachten. Circa 400 Bruteier von unterschiedlichen Hühnerrrassen werden in den extra bereit gestellten Schaubrüter eingelegt. In der Osterzeit schlüpfen dann voraussichtlich täglich Küken vor den Augen der Besucher. Nach dem Schlupf kommen die Küken vom Schaubrüter in ein spzezielles Freilaufgehege in der Ausstellung und werden anschließend wieder nach Fallersleben zu den Züchtern gebracht. Unterstützt wird die Aktion vor Ort von dem Geflügelzuchtverein Fallersleben und Umgebung. Der Eintritt ist im Tagesticket enthalten.

Weitere Termine:

KettenreaktionMitmachlabor „Bau deine eigene Kettenreaktion“ | 18.03. – 03.04. | 14 bis 17 Uhr | ab 8 Jahren | Eintritt ist im Tagesticket enthalten. 

Show „phaeno Kettenreaktion“ | 18.03. – 03.04.| jeweils um 12 und 14 Uhr | 1€ mit und 3€ ohne Tagesticket ! im phaeno Wissenschaftstheater.

Informationen erhalten Sie auch auf unserer ZeitOrte-Seite!

Osterküken im Naturhistorischem Museum

Auch 2016 werden sie wieder Kinder- und Erwachsenen-Herzen schmelzen lassen: niedliche Osterküken! Erstmals kann man auch den Brutprozess und das Schlüpfen beobachten. Der Aktionszeitraum geht noch bis zum 03. April, im Staatlichen Naturhistorischem Museum, Pockelsstraße 10 in 38106 Braunschweig!

Öffnungszeiten:
Di – So 9 bis 17 Uhr, Mi bis 19 Uhr

Zur Aktion:

In diesem Jahr brüten wir im Museum Küken der folgenden fünf Hühnerrassen aus, die allesamt auf der Liste der gefährdeten Arten stehen:

Altsteirer Huhn
Das besonders widerstandsfähige Huhn gehört zu den mitteleuropäischen Landhühnern, die abgesehen von einem freien Auslauf sehr anspruchslos sind. Die bereits im 14. Jahrhundert erwähnte Hühnerrasse hat einen auffälligen Schopf und ist in der Kategorie „Rassen aus anderen Ländern“ auf der Roten Liste der GEH.

Lakenfelder Huhn
Das lebhafte Landhuhn ist durch seine weiße Grundfärbung, den schwarzen Halsbehang und den grünschillernden Schwanz sehr auffällig. Die Lakenfelder Hühner sind bei weitem Auslauf unermüdliche Futtersucher und fleißige Nutzhühner, jedoch mit wenig Brutlust: Die Hennen legen zwischen 160-200 Eier pro Jahr. Laut der GEH ist die Rasse gefährdet und auf der Roten Liste in der Kategorie III.

Deutsche Sperber
Das kontrastreich gescheckte Federmuster dieser Hühnerrasse ist durch einen leicht gebogenen, quer gebänderten Wechsel von schwarz zu hellblau gekennzeichnet. Die robusten, frühreifen Hühner verfügen über einen schwachen Bruttrieb und haben eine Legeleistung von ca. 180 Eiern pro Jahr. Der Name Sperber wurde gewählt, weil die Brustmusterung an die des Greifvogels Sperber erinnert. Trotz des ansteigenden deutschlandweiten Bestandes sind die Deutschen Sperber ebenfalls auf der Roten Liste der GEH, unter der Kategorie II (stark gefährdet) zu finden.

Sundheimer Huhn
Besonders auffallend ist der silberweise Kopf sowie der breite, tiefschwarze, grünglänzende Schaftstrich am Halsbehang. Die Sundheimer Hennen legen pro Jahr mind. 200 hell- bis dunkelbraune sowie punktierte Eier. Sie sind sehr zutraulich, schnellwüchsig und frühreif. Auch sie sind auf der Roten Liste der GEH unter der Kategorie III (gefährdet) aufgelistet.

Lachshühner
Besonders an Lachshühnern ist ihr verhältnismäßig kleiner Kopf und das befiederte Gesicht. Außerdem ist das Gefieder der Geschlechter unterschiedlich gefärbt: Hennen sind lachsfarbig (wovon sich der Rassename ableiten lässt), während der Hahn schwarz und elfenbeinfarbig ist. Lachshühner sind in der sog. „Vorwarnstufe“ in der Roten Liste der GEH erfasst.

Weiter Informationen? Erfahren Sie hier mehr!

Foto: phaeno Wolfsburg

Foto: phaeno Wolfsburg

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