Veranstaltungstipp: Ausstellung „Süße Sünde“ im Museum Schloss Wolfenbüttel zur Geschichte der Schokolade ab 30.10.2010

Für die Azteken war es ein bitterer Stärkungstrunk. Anfang des 18. Jahrhunderts konnte sich die „Trinkschokolade“, nachdem sie mit Zucker und Vanille verfeinert wurde, in den Fürstenhöfen Europas als anvancierendes Genussmittel beweisen. Wer sich diesen Luxus leisten konnte, für dem war die Trinkschokolade ein alltäglicher Genuss. Besonders bei den Damen des Hofes war die „Morgenschokolade“ ein  allseits beliebtes Getränk, bei dem Sie schon die ersten Kavaliere empfingen. Doch auch die Herren waren von diesem Getränk angetan, denn man sagte sich, dass der „Trank der Götter“ neben der Förderung der Kraft und der Stärke nicht nur nahrhaft sei, sondern besonders die Sinneslust stärken würde.

Die Ausstellung „Süße Sünde. Eine Kulturgeschichte der Schokolade“ befindet sich in den Prunkgemächern des Wolfenbütteler Schlosses und bildet so ein ideales Ambiente zu diesem Thema. Neben speziell gefertigtem Geschirr aus Silber und Porzellan zeigt die Ausstellung zahlreiche Schriften aus der Herzoglichen Bibliothek vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Sie belegen, dass der Fürstenhof Kenntnisse über das neue Getränk, seine Wirkung und Zubereitung hatte. Schließlich produzierte ab 1755 die Herzogliche Porzellanmanufaktur Fürstenberg Schokoladenbecher für den Hof.

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Das Schloss Wolfenbüttel ist ZeitOrt im Zeitfeld „Barock & Aufklärung“.

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