Wolfsburg, Städtische Galerie: Ausstellung Säen und Jöten noch bis 11. Juli 2010

Säen und Jäten: Gruppenausstellung zum Thema Volkskultur in der zeitgenössischen Kunst

Der Herausbildung einer globalen weltumspannenden Kultur steht eine erneute Hinwendung zu überlieferten regionalen Kulturen gegenüber. In den westlichen Gesellschaften tauchen volkskulturelle Bräuche, Techniken und Symbole in den letzten Jahren verstärkt nicht nur in den Medien und der Mode, sondern auch in der Bildenden Kunst wieder auf.

Das Ausstellungsprojekt „Säen und Jäten“, das in unserer Reihe „Gastspiel“ steht, gibt einen Überblick über die Aktualisierung und Transformation regionaler Volkskultur in der Gegenwartskunst. Dabei stehen weniger zeitgenössische Formen der Volkskultur, d.h. Laienkunst im Vordergrund. Im Focus des Projektes steht vielmehr die künstlerische Orientierung an dem Konstrukt einer „alten“, regional geprägten Volkskultur, die heute auf unterschiedlichste Weise in die ästhetische Produktion einfließt und neue Verbindungen mit dem Zeitgeschmack eingeht. (Foto rechts: „Es spukt“ 2005
C-Print auf Diasec, courtesy Helmut Stallaerts und Johnen Galerie, Berlin)

Die Städtische Galerie Wolfsburg ist beheimatet im Schloss Wolfsburg (Schlossstraße, 38448 Wolfsburg) und begreift sich als ein lebendiges Museum, das im Dialog mit seinen Besucherinnen und Besuchern steht. Als ein Ort der Reflexion und der aktiven Teilnahme im Sinne eines erkennenden Betrachtens vermittelt sie das sinnstiftende Potenzial von Kunst. Die Erhaltung und Erweiterung der Sammlung zeitgenössischer Kunst und der Bildungsauftrag sind unsere vornehmlichen Ziele. Mit ihrem Programm trägt die Städtische Galerie seit 1974 zur intellektuellen und kulturellen Identität der Stadt Wolfsburg bei.

Öffnungszeiten:
Dienstag: 13 bis 20 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 10 bis 17 Uhr
Samstag: 13 bis 18 Uhr
Sonntag: 11 bis 18 Uhr
Montag: geschlossen

www.staedtische-galerie-wolfsburg.de

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